TitelBesuch des Stadtarchivs Dortmund mit dem Geschichtszusatzkurs im Jg. 13

Der Bericht einer Schülerin  ...

 

 

Ein Bericht von Katharina Angersbach

Am Mittwoch, den 29. Januar 2020 besuchte unser Geschichtszusatzkurs der Jahrgangsstufe 13 begleitet von Frau Buddensiek und Herrn Moenikes das Stadtarchiv Dortmund zum Thema Zwangsarbeit.

Vortrag von Herrn LflingUns hat die Archivarin Frau Henrike Bolte empfangen. Sie informierte uns über die allgemeinen Aufgaben und Funktionen des Archivs und erzählte uns, welche Herausforderungen ein Archivar hat. Wir beschäftigten uns außerdem mit dem Aufbau von Arbeitslagern im Zweiten Weltkrieg in Dortmund und allgemein mit dem Leben der Arbeiter: wie sie arbeiteten, wie sie sich ernährten, wie sie untergebracht und wie sie behandelt wurden.  Außerdem wies sie uns darauf hin, dass die Lagerung alter Dokumente und Schriften schwierig ist und dass man versucht habe, Unterlagen digital zu dokumentieren, was jedoch aufgrund der digitalen Entwicklung schwierig ist.

 

 

 

 

 

 

Urkunden der Stadt Dortmund aus dem MittelalterDann gingen wir in das eigentliche Archiv, in dem uns wichtige Bestände gezeigt wurden. Einige Unterlagen reichen sogar bis weit ins Mittelalter zurück. Die Bestände des Stadtarchivs enthalten fast nur Originaldokumente, die zur Rekonstruktion historischer Ereignisse in und um Dortmund beitragen. Die Bestände sind sehr alt und empfindlich, weshalb man sehr vorsichtig mit ihnen umgehen muss. Einige Bestände die Zwangsarbeiter wie Bildern oder Tagebucheinträge waren sehr berührend.

 

 

 

 

 

 

 

 

Luftbild DortmundDanach wurden wir zum Lesesaal gebracht, um in Gruppen selbstständig zu arbeiten. Uns wurden verschiedene Akten ausgehändigt zu regionalen Zwangsarbeitslagern in Dortmund, darunter Dokumente, Baupläne usw. Unsere Aufgabe lag darin, aus den Unterlagen Informationen über die Lebensumstände der Zwangsarbeiter und das Ausmaß der Zwangsarbeit herauszuarbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Recherchearbeit mit QuellenIm Folgenden hat der Mediendesigner Herr Lülfing eine Präsentation über die Arbeitslagern gehalten. Zusammen mit ihm haben wir die einzelnen von uns bearbeiteten Akten besprochen und unsere Ergebnisse präsentiert. Da er bereits zuvor eine Analyse von den Fluglinien gemacht hatte, konnte er uns nun zeigen, wo sich die Arbeitslager im Zweiten Weltkrieg befanden.

 Auf Grundlage unserer Ergebnisse fanden wir heraus, dass die Zwangsarbeiter völlig unterschiedlich untergebracht und behandelt wurden. Wir haben gelernt, wie schwierig und interessant es ist, wichtige Informationen aus den Quellen von unwichtigen zu unterscheiden und bekamen so einen Einblick in die Arbeit eines Historikers.

 

 

 

 

 

Zum Schluss haben wir uns für die freundliche Betreuung bedankt. Im Allgemeinen fanden wir als Kurs diesen Ausflug empfehlenswert, denn es war ein informativer, abwechslungsreicher, berührender Ausflug und es hat allen Spaß gemacht.

Gruppenfoto beim Abschied