Herzlich willkommen auf der Internetseite
der Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn

Seit nunmehr 25 Jahre bereichern wir die Unnaer Schullandschaft um eine weitere Schule des längeren gemeinsamen Lernens und haben uns sicherlich einen Namen gemacht. Nicht nur, dass wir uns seit drei Jahren Werner-von-Siemens-Gesamtschule Königsborn nennen dürfen, sondern und gerade weil unsere Schule für Vielfalt und Toleranz steht. Jeder Schüler kann sich im Laufe seiner Schulzeit bei uns individuell entwickeln und wird dabei gefordert und gefördert. Wir nehmen uns Zeit - Zeit sich persönlich und in sozialer Gemeinschaft, aber auch in seinen induviduellen Begabungen zu entwickeln. Kurz gesagt: Wir sind eine Schule mit vielen Gesichtern und allen Abschlüssen.

Überzeugen Sie sich selbst, stöbern Sie auf unserer Homepage und sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Viel Spaß!

Hans Ruthmann - Schulleiter

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Exkursion der 6c ins Römermuseum nach Haltern am 20.04.2016 - Ein Schülerbericht

 

In GL haben wir uns mit den Römern beschäftigt, so dass wir beschlossen haben eine Exkursion ins LWL-Römer-Museum nach Haltern ...

 ... am See zu unternehmen, um uns das Gelernte vor Ort anzuschauen.

Zugfahrt

Um 9 Uhr haben wir uns im Klassenraum getroffen. Wir wollten vom Bahnhof Unna über Münster nach Haltern fahren. Da die RE7 nach Münster aber Verspätung hatte, mussten unsere Klassenlehrerinnen improvisieren. Wir sind dann zum Königsborner Bahnhof gelaufen. Dort haben wir die 6d getroffen, die gemeinsam mit uns den Ausflug unternommen hat. Wir haben den Zug nach Dortmund-Dorstfeld genommen. In Dortmund-Dorstfeld sind wir in den Zug nach Wanne-Eickel Hbf. gestiegen. Von Wanne-Eickel Hbf. sind wir nach Haltern am See umgestiegen. Wir durften auf der gesamten Zugfahrt nicht essen und trinken. Die Zugfahrt hat 1 Stunde 30 Minuten gedauert.

In Haltern wollten wir mit einem Bus bis zum Museum fahren, aber wir sind dann doch aufgrund des schönen Wetters gelaufen.

 

Workshop im Museum

In GL hat Frau Bette uns verschiedene Workshops des Museums vorgestellt. Wir haben über den Workshop, den wir machen wollten, abgestimmt. Gewonnen hat der Workshop: „Alltagsleben römischer Legionäre“.

Wir haben das Gepäck eines Legionärs und seine Ausrüstung genauer untersucht. Die Museumspädagogin hat uns einen Film über die Schiffe der römischen Legionen und die Versorgung der Legionäre – auch damals in Haltern – gezeigt. In dem Film haben wir auch Animationen der früheren Römerlager an der Grenze zu Germanien gesehen. Wir haben selber Mehl gemahlen und uns den Aufbau des Römerlagers in Haltern an einem Modell angeschaut sowie ein nachgebautes Zelt bestaunt.

 

Legionärsgepäck

Im Eingang des Museums stand das Gepäck eines Legionärs. Leines durfte das 18kg schwere Gepäck in den Workshopraum getragen. Dort haben wir die vielen kleinen Säckchen ausgepackt und geschaut, was ein Legionär alles dabei hatte: einen Topf und eine kleine Pfanne (um etwas am offenen Feuer zu kochen), eine Feldflasche (um Wasser für weite Reisen aufzubewahren), einen großen Mantel, Weizenkörner, einen Löffel und ein Messer (aber nicht zum Schneiden, sondern zum Rasieren), sowie einen Feuerstein und ein Stück Eisen um Feuer zu machen. Eine Gabel hatten die Römer noch nicht. Sie haben mit dem Löffel oder den Fingern gegessen.

Robin durfte den Mantel überziehen, den die Legionäre auch als Decke benutzten. Er war sehr warm, allerdings schützte er nur vor Kälte, aber nicht vor Regen. Wir haben uns die Sandalen der Römer genauer angeschaut. Die Sandalen waren aus Leder und unter der Sohle waren Nägeln, damit die Legionäre auf ihren langen Märschen und im Kampf nicht im Schlamm ausrutschen. Carl und Regina haben das Stück Eisen und den Feuerstein gegeneinander geschlagen und es geschafft einige Funken zu machen – mit Schutzbrille, die die Römer damals noch nicht hatten ;) .

 

Mehl mahlen

 

Als nächstes haben wir Mehl mit einer alten „Mahl-Maschine“ gemahlen. Um Mehl zu mahlen haben die Römer zwei Vulkansteine aufeinander gelegt und dann haben sie Weizenkörner durch ein Loch zwischen die Steine gefüllt. Um die Steine in Bewegung zu bringen, war an dem oberen Stein eine Kurbel befestigt, die man um 360 Grad drehen konnte. Jedes Kind durfte einmal drehen, so dass wir unser eigenes Mehl gemahlen haben. Es war sehr anstrengend. Die Römer mussten manchmal 2-3 Stunden die Kurbel drehen, um für alle Personen ihrer kleinen Gruppe Mehl zu mahlen. Wir waren froh, dass wir uns abwechseln konnten. Unser gemahlenes Mehl hat die Museumspädagogin in eine Tüte gepackt und Frau Bergmann mitgegeben.

 

 

 

 

 

Ausrüstung

Nach dem Mehlmahlen haben wir das Gepäck wieder eingepackt und Jolin hat es zurück in den Ausstellungsraum getragen. Dort haben wir uns angeguckt, was alles zur Ausrüstung der Legionäre gehörte: ein Schwert, ein Dolch, ein Speer, ein Brustpanzer, ein Helm, die Sandalen mit Nägeln darunter und ein großes Schild. Einige Kinder aus unserer Klasse durften einen nachgebauten Helm und ein nachgebautes Schild von einem Römer tragen. Dabei saßen wir vor einer Vitrine in der echte Ausrüstungen (bzw. die gefundenen Überreste) von Römern lagen. Mit dieser Ausrüstung zogen die Römer in den Krieg. Die Römer hatten einen Helm, der den Kopf und die Wangen schützte. Das Schwert hatten die Legionäre auf der linken Seite, so dass sie das Schild in der rechten Hand trugen.

 

 

Die Rückfahrt

Auf der Rückfahrt sind wir über Münster gefahren und mussten nur einmal umsteigen. Außerdem konnten wir die Aussicht aus einem Doppeldeckerzug aus bewundern.

 

Essen in OL

Frau Bergmann hat abends noch mit dem selbst gemahlenen Mehl ein Brot nach dem Römer-Rezept, das wir im Museum bekommen haben, gebacken. Wir haben das Brot am nächsten Tag in OL gegessen. Frau Bergmann hat das Brot in sechs Teile geschnitten und dann hat jeder Gruppentisch das Brot untereinander aufgeteilt - man konnte es kaum schneiden, aber reißen ging ganz gut. Die Meinungen zum Brot gingen sehr stark auseinander:

„Das Brot ist einfach nur hart und schmeckt nach gar nichts.“

„Das Brot ist hart wie Stein und hat nach Körnern und Hefe geschmeckt.“

„Das Brot ist sehr trocken und sehr kernig. Trotzdem sah es lecker aus und hat nach Hefe und Weizenmehl geschmeckt. Ich fand es trotzdem lecker.“

„Cool mal ein Brot wie die Römer damals zu essen, aber unser heutiges Brot ist viel leckerer!“

 

Die Exkursion ins Römer-Museum war sehr spannend und wir hatten viel Spaß!

 

 

 

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